Archiv für Oktober 2010

Generalstreik jetzt!

Solidarität mit der kämpfenden Arbeiterklasse in Europa und der Welt!

In Frankreich streiken die ArbeiterInnen in den Raffinerien und sorgen damit dafür das sich dort kaum noch ein Rad drehen kann. Doch jetzt drohen Importe, unter anderem aus Deutschland, den Streik abzuwürgen. Nur ein europaweiter Generalstreik kann die KollegInnen in Frankreich entlasten und den Kapitalismus weltweit schwächen.

ArbeiterInnen und Bauern!

Der Kapitalismus ist ein einer tiefen Krise. Dies bedeutet jedoch nicht das er kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wird auf uns, dem werktätigem Volk, abgewältzt. Es zeigt sich, nicht nur an Projekten wie S21, dass Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit nur noch leere Worte sind und das die Herrschaft des Kapitals immer offener und autoritärer zum Vorschein kommt. Dieser aufkommenden Barbarei können wir nur mit unserer Solidarität entgegentreten. Organisiert Streiks, in den Betrieben, in den Büros und auf der Straße! Kämpft gemeinsam für euere Interessen, für Basisdemokratie in Politik und Wirtschaft, für Freiheit an Europas Grenzen, und für politische und soziale Gerechtigkeit für alle Menschen! Je länger wir warten, desto schwieriger wird es den Kapitalismus zu überwinden und desto härter wird uns die Krise mit Armut, Entrechtung und Krieg überziehen.
ArbeiterInnen und Bauern, erkämpft euch Demokratie und Sozialismus!
Hoch die internationale Solidarität!
Für einen europaweiten Generalstreik – JETZT!

Zur Demo gegen den hessischen Unternehmertag 2010

Am Dienstag, den 26. Oktober 2010, findet ab 19 Uhr in Wiesbaden die Demonstration gegen den hessischen Unternehmertag statt. Bereits vor einigen Wochen wurde angekündigt, dass es einen Treffpunkt für die Bahnfahrt aus dem Odenwald geben wird. Da nun die KollegInnen bei den Bahnkonzernen im Arbeitskampf für menschenwürdige Löhne sind wird die Fahrt von der Schiene auf die Straße verlegt.
Abfahrtszeit und Ort der Fahrgemeinschaften können per Mail an antifa_odw[at]yahoo.de bekommen werden. Schreibt bitte dazu von wo aus ihr mitfahren wollt.

Solidarität mit den streikenden KollegInnen bei DB und VIAS!
Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz!
Die Krise heißt Kapitalismus – Egal ob bei der Bahn, im Betrieb oder im Büro

Naziaufmarsch in Schweinfurt verhindern

Am Donnerstagvormittag hat ein im Bereich des rechten Spektrums angesiedeltes Netzwerk, das sich „Freies Netz Süd“ nennt, für Samstag, 9. Oktober, eine Demonstration bei der Stadt Schweinfurt angezeigt.

Das Polizeipräsidium Unterfranken und die Stadt Schweinfurt teilen in einer gemeinsamen Presserklärung mit, dass hierfür derzeit die Vorbereitungen der Unterfränkischen Polizei und der Stadt Schweinfurt laufen. Über geplante weitere Versammlungen ist den Sicherheitsbehörden bis dato nichts bekannt.

Das „Freie Netz Süd“, heißt es in der Pressemitteilung, ist in erster Linie eine Mobiliserungsplattform für Anhänger der rechten Szene. Dieses Netzwerk hat bereits mehrere öffentliche Veranstaltungen in Bayern organisiert, darunter auch die Demonstration am 01. Mai dieses Jahres in Schweinfurt.

Unter dem Motto „Besatzer raus! Wir zahlen nicht für Eure Kriege“ hat die verantwortliche Versammlungsleiterin für 14 Uhr eine Auftaktveranstaltung am Schuttberg angekündigt. Ein anschließender Aufzug soll im Bereich der Niederwerrner Straße stattfinden.

Die Stadt Schweinfurt prüft derzeit ein Verbot der Veranstaltung. Eine Entscheidung darüber soll noch im Lauf des Donnerstagnachmittag fallen.

Quelle:

Indymedia

Heraus gegen den hessischen Unternehmertag 2010

Kommt zur Demo gegen den hessischen Unternehmertag 2010!

Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus!

Dienstag, den 26. Oktober 2010
19 Uhr Hbf Wiesbaden

staat. nation. kapital. scheiße. – für die soziale Revolution

Treffpunkt für die Zugfahrt zur Demo:
26.Oktober – 17Uhr – Bahnhof Michelstadt
Kosten pro Person ca. 5Euro

CDU-HQ in Erbach wurde eröffnet

Am 2. Oktober wurde das Wahlkreisbüro der CDU im Odenwald eröffnet. Die etwa 25 BesucherInnen der CDU, darunter auch Landrat Dietrich Kübler, die CDU-Abgeordneten aus Land- und Bundestag und Teile der odenwälder Kapitalistenklasse, weihten bei Sekt und Hors d‘œuvre ihr neues Domizil ein, während etwa 25 DemonstrantInnen vor dem Parteibüro eine Kundgebung gegen die Politik dieser Partei abhielten.

CDU-Büro

CDU-Büro2

Nachdem die zahlreichen Reden der PolitikerInnen vorgetragen wurden kamen vereinzelte „ChristdemokratInnen“ aus dem Büro herraus um sich dem niederen Volk zu zeigen. Die 2 CDU-PolitikerInnen die sich mit den DemonstrantInnen unterhielten konnten sich gar nicht vorstellen das in der BRD Armut existiert. Warum sich ein CDU-Generalsekretär einen teueren Maßanzug leisten kann und eine Altenpflegerin nicht erklärte er gleich dazu:„Ich arbeite ja auch 80-100 Stunden in der Woche!“
Sie zeigten sich verwundert darüber das so viele Menschen gegen Stuttgart21 demonstrieren, obwohl doch so viele „demokratische“ Wege möglich gewesen wären den Bau zu verhindern. Jetzt, da alles schon beschlossen ist, muss der Staat selbstverständlich gegen Kinder und RentnerInnen Wasserwerfer und Pfefferspray einsetzen, um sein Gewaltmonopol aufrecht zu halten.

Die Kundgebung gegen das kapitalistische Regime war zwar sehr klein, doch die TeilnehmerInnen waren im Schnitt jünger als bei vielen bisherigen Gewerkschaftskundgebungen. Doch gerade nach dem Angriff der Staatsmacht auf die DemonstrantInnen in Stuttgart wäre eine bessere Mobilisierung zu erwarten gewesen.